Geschichten aus Umbrien
Wer durch Umbrien reist, begegnet auf Schritt und Tritt Geschichten. Manche sind offensichtlich und mit großen Namen verbunden. Andere verstecken sich in einem Stück Kuchen, in einem alten Stadtmauerrest, in einer unscheinbaren Kirche oder in einem Rezept, das seit Generationen weitergegeben wird. Oft genügt ein genauer Blick, um hinter dem Sichtbaren eine zweite Ebene zu entdecken.
Auf unseren Reisen und während unserer Seminarwochen sammeln wir solche Geschichten seit vielen Jahren. Wir interessieren uns dabei weniger für Jahreszahlen und historische Daten als für Zusammenhänge, Anekdoten und jene kleinen Entdeckungen, die plötzlich ein größeres Bild entstehen lassen. Warum liegen so viele Städte Umbriens auf Hügeln? Weshalb schmeckte die Küche der Renaissance anders als die heutige italienische Küche? Was verrät ein Garten über das Denken seiner Zeit? Und wie entstand aus einer kleinen Stadt in Umbrien eine Akademie, die den Weg zur modernen Wissenschaft mit vorbereitete?
Die Beiträge auf dieser Seite sind Einladungen zum Entdecken. Sie erzählen von Menschen und Ideen, von Genuss und Geschichte, von Landschaften und Weltbildern. Vor allem aber möchten sie dazu anregen, genauer hinzusehen und hinter den Dingen jene Geschichten wahrzunehmen, die eine Region wie Umbrien so faszinierend machen.
Vielleicht begegnen wir einigen dieser Geschichten später gemeinsam vor Ort. Bis dahin wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen und Entdecken.
Die Hälfte gehörte jemand anderem
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