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Die Hälfte gehörte jemand anderem

Wenn wir heute über Armut sprechen, denken wir meist an fehlendes Geld. Im Umbrien des Mittelalters und der Renaissance dachte man anders. Die meisten Menschen besaßen nämlich gar kein Geld im modernen Sinn. Sie lebten von dem, was sie anbauten,…

Ein Spaziergang durch Umbrien im Jahr 1450

Stellen wir uns vor, wir verlassen für einen Moment das 21. Jahrhundert. Keine Autos. Keine Stromleitungen. Kein Handy in der Hosentasche. Vor uns erhebt sich eine kleine umbrische Stadt auf einem Hügel. Vielleicht Montefalco. Vielleicht Trevi. Vielleicht ein Ort, dessen…

Warum Umbriens Städte auf Hügeln liegen

Wer zum ersten Mal durch Umbrien reist, bemerkt früher oder später ein seltsames Muster. Fast jede Stadt liegt auf einem Hügel. Spoleto, Assisi, Todi, Trevi, Montefalco, Orvieto, Narni – immer wieder erhebt sich eine Stadt über die Landschaft. Heute wirken…

Die seltsamste Nachspeise Umbriens

Wenn man heute in Spoleto eine Crescionda bestellt, bekommt man einen ausgesprochen freundlichen Nachtisch. Schokolade, Amaretti, Milch, Eier, manchmal etwas Zitrone, Zimt oder Mistrà. Je nach Familie und Rezept entsteht ein weicher Kuchen irgendwo zwischen Torte, Pudding und Magie. Beim…

Was ein Luchs mit der modernen Wissenschaft zu tun hat

Vor einigen Jahren standen wir in Acquasparta vor dem Palazzo Cesi. Ein beeindruckendes Renaissancegebäude in einer kleinen umbrischen Stadt. Die meisten Besucher bewundern die Architektur, werfen einen Blick in den Innenhof und gehen weiter. Dabei versteckt sich hinter diesen Mauern…

Das Mittelalter schmeckte nicht nach Bier und Schweinshaxe

Wenn wir Menschen erzählen, dass wir während unserer Umbrienwochen historische Rezepte kochen, bekommen wir oft ähnliche Reaktionen. Viele stellen sich eine rustikale Küche vor: große Fleischstücke, grobes Brot, viel Bier und wenig Raffinesse. Das Bild vom Mittelalter wird bis heute…